Gästemobilität - Der Elefant im Raum hat ein Kennzeichen

© Verena Nagl / vionmo GmbH

Jeder kennt's, keiner mag's und bisher hat es auch niemand wirklich gemessen.
Zwei Gründer haben genug vom Bauchgefühl und liefern Tourismus- und Freizeitwirtschaft was sie längst bräuchten: Echtzeitdaten.

Neuer Co-Founder aus Innsbruck, starkes Kund:innenportfolio in ganz Österreich und eine klare Mission: Echtzeitdaten statt Bauchgefühl, für wirksame Mobilitätsplanung in Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Innsbruck, am 26. Februar 2026 - Das Mobility-Analytics-Unternehmen vionmo hat Mitte Februar seine GmbH in Innsbruck eingetragen und intensiviert das Engagement im Westen Österreichs. Bereits heute unterstützt das Unternehmen prominente Tourismusregionen mehrheitlich im Salzburger Land, (Groß)-Veranstalter wie Vienna City Marathon und Airpower, Kulturinstitutionen und Betriebe dabei, das Anreiseverhalten von Tourist:innen, Besucher:innen und Mitarbeitenden messbar und sichtbar zu machen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten und Lösungen anzubieten.

„Aus Studien wie von UNWTO, sondern auch aus eigenen Analysen wissen wir, dass 75 bis 80 % der Gesamtemissionen im Tourismus durch die An- und Abreise entstehen, bei Events sogar bis zu 90 %. Wer Wirkung erzielen will, muss den Elefant im Raum adressieren und Mobilitätsverhalten schlicht sichtbar machen“, sagt Michael Jayasekara, Gründer von vionmo. „Genau hier setzen wir an: mit schneller Datenerfassung, einem Live-Dashboard und klaren Handlungsempfehlungen, statt Bauchgefühl und kostspieligen zum Teil veralteten Daten.“

Vom Beratungsansatz zur skalierbaren Software

Vor rund drei Jahren startete Michael Jayasekara das auf Nachhaltigkeit im Tourismus fokussierte Beratungsunternehmen in Wien und hat entlang der Herausforderungen seiner Kunden eine Software entwickelt, um Daten niederschwellig und schnell zu sammeln, Analysereports zügig bereitzustellen und eine Basis für konkrete Verbesserungen und neue Angebote in der Tourismus- und Freizeitmobilität zu schaffen. Mit Benedikt Kramer, neuem Co-Founder aus Innsbruck, macht das Unternehmen nun als GmbH den nächsten Schritt. Das Team, bestehend aus aktuell zwei angestellten Mitarbeiterinnen, soll bis Ende des Jahres verdoppelt werden.

Innsbrucker Verankerung mit Benedikt Kramer als Co-Founder

Benedikt Kramer war über sechs Jahre für zwei Beratungsunternehmen in Innsbruck tätig, zuletzt für die Förderung von Innovations- und Nachhaltigkeitsprojekten. So lernten sich auch Jayasekara und Kramer kennen. Der gebürtige Schwabe bringt durch zahlreiche Projekte vielseitige Erfahrungen und Netzwerke in das Unternehmen mit ein.

“Innsbruck ist für uns strategisch wichtig: Tourismus-Hotspot, starke West-Achse und näher an vielen unserer bestehenden Kunden in Salzburg, Kärnten und Vorarlberg“, sagt Benedikt Kramer, Co-Founder von vionmo. „Mit dem Standort wollen wir selbst Wege verkürzen, Kundennähe ausbauen, natürlich neue Kunden gewinnen und unsere Angebote skalieren.“ 

Mehr als eine Datenerfassung

Im Gegensatz zu Lösungen, die nur bereits vorhande Sekundärdaten auswerten, erfasst vionmo eigene Primärdaten. Genau dann, wenn Menschen offen für Veränderung sind, etwabei der Buchung des Urlaubs oder (Veranstaltungs-)Tickets. Spielerisch und schnell wird abgefragt: wiewoher, mit wem und warum. Die Ergebnisse werden nach Zielgruppen ausgewertet (z. B. Verkehrsmittelnutzung, Alter, Herkunft, Nationalität, Gruppenarten). Die White-Label-Solution wird kundenspezifisch an passenden Touchpoints eingesetzt und liefert Erkenntnisse für Infrastrukturplanung, Verkehrsplanung sowie Marketing und Kommunikation. In der Praxis kann gezeigt werden, dass bereits in einer Tourismusregion auf Basis der Daten das Öffi-Angebot ausgebaut werden konnte. Bei einem Großevent konnte so das Verkehrskonzept für die Besucher:innen datenbasiert angepasst und auch die Mitarbeitendenmobilität zum Gelände verbessert werden. Dies führte zu Einsparungen von knapp 50 % der Mobilitätsbezogenen Emissionen. In einem Museum wurde auf der Basis die Marketingstrategie komplett überarbeitet. “Wir hören oft, dass bereits viele Daten gesammelt werden, aber das Wissen fehlt diese zu interpretieren, sinnvoll zu nützen und konkrete Maßnahmen abzuleiten. Genau das ist unsere Stärke, denn diese Daten sind Argumente in Verhandlungen mit Stakeholder:innen”, so Jayasekara. 

“Wir hören oft, dass bereits viele Daten gesammelt werden, aber das Wissen fehlt diese zu interpretieren, sinnvoll zu nützen und konkrete Maßnahmen abzuleiten. Genau das ist unsere Stärke, denn diese Daten sind Argumente in Verhandlungen mit Stakeholder:innen”, so Jayasekara. 

Was Daten wirklich bewirken können

Wer weiß, wie Gäste ankommen, kann gezielt handeln und die Auswirkungen gehen weit über das Reporting von Emissionen hinaus. Die Erkenntnisse aus vionmo-Analysen schaffen die Grundlage für bessere Argumente gegenüber Verkehrsbetrieben für eine dichtere ÖV-Taktung, für smartere Parkraumbewirtschaftung und für eine bedarfsgerechte Dimensionierung von E-Ladeinfrastruktur. Weniger Individualverkehr bedeutet weniger Stau, weniger Lärm und bessere Luftqualität in Tourismusdestinationen. Konkrete Lebensqualität für Einheimische und Gäste gleichermaßen.

“Wer Mobilitätsverhalten versteht, kann daraus ein Angebot entwickeln, das Gäste tatsächlich nutzen. Nicht weil es moralisch geboten ist, sondern weil das Erlebnis damit besser wird und die Grundlage sind echte Daten.”, so Kramer abschließend.

Starkes Portfolio aus ganz Österreich

Vionmo startet nun in Innsbruck mit einem breiten Erfahrungsschatz: Zu den Kund:innen zählen Leuchtturmprojekte wie das GuestMobility Ticket von Salzburg Verkehr, Großveranstaltungen wie die AIRPOWER des Österreichischen Bundesheeres & Red Bull oder der Vienna City Marathon, Tourismusregionen wie u.a. Wagrain-KleinarlFuschlsee-Region, Kulturinstitutionen und Sehenswürdigkeiten (Salzwelten, Lentos Kunstmuseum), das Congress Centrum Alpbach sowie bei öffentlichen Körperschaften die Wirtschaftskammer Wien, das Land Salzburg und der Gemeindeverband Vorarlberg. Fachliche Beratungsleistungen wurden u.a. für die Österreich Werbung, Kärnten Werbung, Österreichische Hoteliervereinigung, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Österreichische Hotel- und Tourismusbank erbracht.

Kooperationen in Tirol: Universität Innsbruck und MCI 

In Tirol ist vionmo bereits aktiv: In Kooperation mit der Universität Innsbruck wird im März und Mai 2026 ein Lehrgang für wirksame Großveranstaltungen angeboten. Mit dem MCI befindet sich ein Projekt zur barrierefreien Tourismusmobilität in Anbahnung. Gründer Michael Jayasekara ist zudem österreichischer Beauftragter für die ISO 20121 im Nachhaltigkeitskomitee bei Austrian Standards, dem internationalen Goldstandard für Nachhaltigkeitsmanagement bei Großveranstaltungen.

Über vionmo

vionmo ist ein Unternehmen für Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsanalysen mit Standorten in Wien und Innsbruck. Mit Hilfe der eigens entwickelten Software liefert vionmo Dashboards und Analysereports, die Kund:innen in Tourismus, Events, Kultur und öffentlichen Organisationen eine Entscheidungsgrundlage für zielgerichtete Mobilitätsmaßnahmen bieten.

Pressekontakt
Michael Jayasekara
vionmo GmbH
c/o Impact Hub Tirol, Dreiheiligenstraße 21a
6020 Innsbruck
+43 676 74 600 88
mj@vionmo.com

Bilddownload (c) Verena Nageler

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